Fährunglück auf dem Lake Victoria

Feuerwehrtaucher im Einsatz
Ein schweres Schiffunglück auf dem lake Victoria im Norden Tansanias forderte über 200 Tote. Die völlig überladene Fähre kenterte 50 m vor dem Erreichen de Anlegers.
Fast alle Fahrgäste fanden bei dem Unglück den Tod, nur ca. 40 Passagiere konnten gerettet werden.
Die Fähre hatte eine Zulassung für 100 Passagiere, es befanden sich aber ca. 300 an Bord. Kurz vor dem Anlegen drängten diese auf die eine Schiffsseite, um als Erste an Land gehen zu können. Diese dynamische Bewegung brachte die sehr labile Fähre zum Kentern.

Zu den eingesetzten Rettungskräften gehörten auch die Feuerwehrtauscher der Fire and Rescue Force Tanzania (Berufsfeuerwehr). Die junge Truppe wurde mit Unterstützung der Feuerwehrtaucher der Feuerwehr Hamburg aufgestellt und ausgebildet. Auch die Ausrüstung stammt aus der Hansestadt. Einige Atemschutzgeräte sind Spenden der Firma Interspiro, andere kommen als Spende der Fa. Dräger. Auch finden ehemalige Feuerwehrgeräte Verwendung, die durch den Systemwechsel auf einen anderen Anbieter frei wurden.

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